Gebärmutterhals frühzeitig erkennen – wann muss ich zum Arzt?

medical-312324_1280Eine HP Infektion stellt sich immer unbemerkt ein, dennoch gibt es verschiedene Symptome, deren Ursache Sie schnellstens durch einen Arzt überprüfen lassen sollten. Häufig sind es lediglich Entzündungen oder hormonelle Probleme, die nicht durch HP-Viren entstanden sind. Gebärmutterhalskrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen. Die HPV-Impfung verhindert, dass Sie an dieser Krebsart erkranken. Wenn Sie unter bestimmten Symptomen leiden und Beschwerden haben, sollten Sie diese umgehend durch einen Arzt abklären lassen.

Symptome bei Gebärmutterhalskrebs

Befindet sich der Gebärmutterhalskrebs noch in einem frühen Stadium, verursacht er in der Regel keine Probleme. Auch bei der Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs sind keine Beschwerden vorhanden. Selbst die ersten Anzeichen für diese Krebsart können mit ungefährlicheren Erkrankungen verwechselt werden. Ausfluss, (Schmier-)Blutungen außerhalb der Menstruation und Schmerzen (z. B. nach dem Geschlechtsverkehr) im Unterleib können ein Hinweis auf Gebärmutterhalskrebs sein. Sie gleichen den Anzeichen für Entzündungen oder gutartigen Wucherungen. Dennoch ist eine Abklärung der Schmerzen und Störungen wichtig. Ist der Krebs bereits fortgeschritten, kommt es zu Schmerzen beim Wasserlassen, im Unterleib, genauer gesagt, im Becken- und Kreuzbereich oder Schmerzen beim Stuhlgang. Auch Lymphstau in den Beinen ist möglich. Selbst wenn kein Termin zur Früherkennungsuntersuchung wahrgenommen werden muss, sollten Sie möglichst schnell zum Arzt gehen, um die Ursache der Beeinträchtigungen überprüfen zu lassen. Die Ursache selbst kann schnell abgeklärt werden. Alle erforderlichen Untersuchungen sind wenig belastend, auch wenn Sie diese möglicherweise als unangenehm empfinden.

Diagnostik von Gebärmutterhalskrebs

Anfangs ist eine gynäkologische Untersuchung notwendig, bei welcher Ihr Arzt einen Pap-Abstrich durchführt. Wenn alles in Ordnung ist, sind keine weiteren Untersuchungen mehr nötig. Wenn kein Karzinom, jedoch eine Krebsvorstufe festgestellt wird, bespricht der Arzt die weitere Vorgehensweise mit Ihnen. Sollte sich der Krebsverdacht erhärten, finden weitere Untersuchungen statt. Im Vordergrund stehen immer gynäkologische Untersuchungen, auch bei der nachfolgenden Behandlung sowie bei der Krebsnachsorge. Weitere Untersuchungen, beispielsweise Ultraschall folgen, je nach Art der Situation können auch weitere Verfahren angewendet werden. Sollte Ihr Arzt nicht über die erforderlichen Diagnosegeräte verfügen, wird er Sie an weitere Spezialisten überweisen.

Die Impfung gegen HP-Viren

Die aktuell zur Verfügung stehenden Impfstoffe sind gut verträglich und enthalten sogenannte leere Virushüllen, welche gentechnisch hergestellt werden. Die Partikel sind virusähnlich und suggerieren Ihrem Immunsystem ein echtes Virus. Sie enthalten allerdings kein virales Erbmaterial, so dass es zu keiner Vermehrung der Viren oder zur HP Infektion kommt. Sie können Inhaltsstoffe enthalten, welche das Immunsystem anregen. Impfnebenwirkungen wie Schwellungen, Schmerzen und Rötungen im Bereich der Impfstelle sind möglich. Selten treten zusätzliche Nebenwirkungen auf.